Saal_Azeddin_klDie Bochumer Publikation „Neu in Deutschland. Zeitung über Flucht, Liebe und das Leben“ (NiD) wird von geflüchteten Frauen und Männern erstellt, herausgegeben von der Autorin Dorte Huneke-Nollmann. Kooperationspartner ist die Migrantenorganisation Ifak e.V. Gefördert wird die Zeitung durch den Förderfonds Interkultur Ruhr, die Stadtwerke Bochum, das Kulturbüro der Stadt Bochum. Seit Februar 2016 erscheint die Zeitung vierteljährlich in gedruckter Form auf Deutsch.


Redaktionsteam_InternetseiteDas NiD-Team besteht aus geflüchteten Frauen und Männern aus Syrien, dem Irak und Armenien. Initiiert wurde das Projekt von der Bochumer Autorin Dorte Huneke-Nollmann. Seit Anfang 2017 gibt es eine NiD-Frauen-Redaktion. 2017 erscheint eine Ausgabe der Zeitung, die komplett von Frauen erstellt wurde. Die Redaktion besteht aus Menschen im Alter von 19 bis 69 Jahren – mit unterschiedlichen beruflichen, sozialen und kulturellen Lebenserfahrungen. Die Zeitung ist eine Plattform, auf der geflüchtete Menschen sich in die öffentliche Debatte in Deutschland einbringen wollen.

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Wir organisieren öffentliche Veranstaltungen um mit Menschen, die schon länger in Deutschland leben, ins Gespräch zu kommen.

Die Texte aus der Zeitung wurden mehrfach von professionellen SchauspielerInnen auf der Bühne des Rottstr5-Theaters vorgetragen. Dieses Konzept ist auf andere Städte und Bühnen übertragbar.

Langfristig streben die meisten Mitglieder unseres Team eigene berufliche Perspektiven an – als Englischlehrerin, Petro-Chemie-Ingenieur, Informatikerin, Physiotherapeutin, Marketing-Manager u.a.

 


Wer wir sind. Was wir schreiben:

nehal_klNehal Munged Al Beaty, Informatikerin. Als sie im Sommer 2015 mit ihrem Mann aus dem Irak zu Fuß, auf dem Boot, in einem LKW nach Deutschland floh, war sie im 8. Monat schwanger.  Davon erzählte sie in unserer Zeitung. Heute wohnt sie mit ihrer Familie in Essen.


marwan_profil_klMarwan Alfneesh, Jura-Student aus Damaskus. Mit seinen poetischen und nachdenklichen Texten eroberte er schon viele deutsche Herzen.

  • Wenn das Theater spricht, können wir nur den Hut ziehen (>>LINK)
  • Von Bochum nach Damaskus ein Gruß (>>LINK)
  • An meine Mutter. Ein Brief, der nie ankommt (>>3/2016)

khaled_profil_klKhaled Al Rifai, in Syrien und Libyen aufgewachsen; 2015 kam er auf dem Seeweg nach Deutschland. Seit 2016 macht er in Bochum eine Ausbildung zum Krankenpfleger. Für unsere Zeitung gab er 2015 das Motto vor:  „Wir schreiben auf Deutsch. Die Leute sollen sehen, dass wir Deutsch können.“ Texte, die im Original auf Arabisch verfasst werden, übersetzen er und andere im NiD-Team ins Deutsche.


Mohamad_formalMohamad Arbash, Student aus Damaskus


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Boushra El Dalaf, geboren 1992 in Aleppo, kam 2015 mit ihrem Mann nach Deutschland. Mit kraftvollen Texten über die Rolle der Frau und die Sehnsucht nach Frieden bereichert sie unsere Zeitung seit Mitte 2016. In einer Bochumer Arztpraxis strebt sie eine Ausbildung zur Arzthelferin an.

  • Meine Liebe, mein Schmerz (>>LINK)
  • Ich bin so müde, wie ich nie dachte, dass ich einmal müde sein würde (>>LINK)
  • Ich staune über die Kraft und die Präsenz der Frauen in Europa (>>2/2016)

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Azeddin Darmach, geboren 1948 in Syrien, arbeitete als Englischlehrer in Syrien, Saudi-Arabien und Katar. Seit 2015 lebt er in Deutschland und schreibt ernste und humorige Texte über das Leben in Deutschland und die Heimat in Gedanken.


CamdenDorte Huneke-Nollmann (V.i.S.d.P.)
Herausgeberin
Die 1975 in Köln geborene Autorin lebte in Berlin, Köln, Istanbul, bevor sie 2012 der Liebe wegen nach Bochum zog. In Büchern, Zeitungen und Ausstellungen schreibt sie über das Zusammenleben der Kulturen. Als ehemalige Geschäftsführerin ist sie dem Kölner KulturForum TürkeiDeutschland weiter eng verbunden. In BO-Stahlhausen gibt sie die Stadtteilzeitung DreiViertel heraus, die Ausgangspunkt für das Zeitungsprojekt „Neu in Deutschland“ war.


kristineKristine Kharagyozyan, Radiotechnikerin aus Armenien. (Foto: Ximena Leon)


omarOmar Al Nabulsi, 1982 in Damaskus geboren, studierte Agrarwissenschaften und BWL. In Bochum arbeitete er in verschiedenen Flüchtlingseinrichtungen und beim Kommunalen Integrationszentrum. Er lebt seit 2015 in Deutschland.

Für den Regionalverband Ruhr verfasste Omar N. einen Text über arabischsprachige Medien in Deutschland.


yazan-owerYazan Ower, auf dem Weg zu einem technischen Studium.

  • Lange Weile (>>LINK)

    HovikHovik Sahakyan, Lehrer für Geschichte aus Armenien

  • Für mich ist die Zukunft wichtiger als die Vergangenheit (>>LINK)

abdul_salah2Abdulrahmen Salah, Englischlehrer aus Kamischli, Syrien – auf Jobsuche in Deutschland! In Bochum wirkt er an dem Theaterprojekt „Grenzerfahrungen“ des Jungen Schauspielhauses mit. (Foto: Michael Stuka)


ragheb_shehadahRagheb Shehadah, Petro-Chemie-Ingenieur aus Syrien. Schwerpunkt: Erneuerbare Energien. Absolvierte in Bochum ein Praktikum bei den Stadtwerken. Macht derzeit eine Weiterbildung. Auf Jobsuche in Deutschland!
(Foto: Michael Stuka)


Bassam Tamo, aus Syrien, studiert Bauingenieurwesen


uwe_klUwe Siemens
Grafiker & Maler

uwesiemens.de


Die Redaktionssitzungen der Zeitung finden freitags 17-20 Uhr im Stadtteilzentrum Q1-Eins im Quartier in Bochum-Stahlhausen statt. Kontakt: (WhatsApp) 0173 5388235

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