Plakat-Aktion für Demokratie | Start: 11. August 2017

Mit starken Zitaten geflüchteter Frauen und Männer aus der nid-Redaktion wollen wir im August 2017 mit über 250 Plakaten auf öffentlichen Werbeflächen in Bochum ein Zeichen setzen: für Demokratie, gegen Populismus und rechte Parolen.

Zusammen mit zahlreichen lokalen PartnerInnen und über 500 UnterstützerInnen, finanziert durch eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne bei Startnext.  Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Bochum. Die Zeitung nid steht mit dieser Aktion als einziges Ruhrgebietsprojekt im Wettbewerb um den Deutschen Integrationspreis der gemeinnützigen Hertie-Stiftung.


Interkulturelles Fest zum Weltflüchtlingstag | 1. Juli

Abdul_lacht_klBeim Interkulturellen Fest zum Weltflüchtlingstag Anfang Juli 2017 am Konrad-Adenauer-Platz in Bochum beteiligt sich das NiD-Team mit einem Infotisch und einem Bühnenauftritt. Organisiert durch den Initiativkreis Flüchtlingsarbeit Bochum. NiD stellte seine Plakat-Aktion für Demokratie vor, die am 11. August 2017 mit großflächigen Plakaten in Bochum startet.


Sommerakademie G.I.B. in Bottrop | Medienpartner

Sommerakademie_Abdul_Thomas Lenz_klAm 22. Juni 2017 veranstaltete die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung in Bottrop die G.I.B. Sommerakademie 2017. Ein Workshop zum Thema „Ankommen in NRW: Stationen zwischen Flucht und Arbeitsmarktintegration“ wurde in Kooperation mit NiD gestaltet.
(Foto: Abdulrahman Salah im Gespräch mit Thomas Lenz, Leiter Jobcenter Wuppertal)

GIB_logoDie Zeitung NiD war zudem Medienpartner der Veranstaltung. www.gib.nrw.de


Einführung in die arabische Schrift | August

Im August 2017 erläutert das NiD-Team in einer kleinen Runde die Grundzüge der arabischen Schrift.

Die Einführung ist ein „Dankeschön“ im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne „Wir plakatieren Demokratie.“


Arabisches Kochen | 10. + 15. Juli

Am Montag, 10. Juli 2017, und am Samstag, 15. Juli, lädt das NiD-Team zum gemeinsamen arabischen Kochen im Q1 ein.

Das Kochen ist ein „Dankeschön“ im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne „Wir plakatieren Demokratie.


Heimat-Abend in der Trinkhalle | 31. März

HeimatabendVon wo wir wech kommen und was wir uns zu erzählen haben…! Über Syrien, Bochum, den Irak, das Rheinland, Berlin, Armenien und Bayern.
Ende März war das „Neu in Deutschland“-Team mit einem „Heimat-Abend“ zu Gast in der Trinkhalle, an einem einmaligen internationalen Stammtisch!


Lesung Rottstr5-Theater | 4. April 2017

Lesung_Rottstrasse_4AprilAnfang April lasen zum dritten Mal Ensemble-Mitglieder des Rottstr5-Theaters Texte aus der Zeitung „Neu in Deutschland“. Vorgetragen wurden die Texte dieses Mal von Maximilian Strestik, Maria Wolf und Hans Dreher.
Im Dezember erschien ein Live-Mitschnitt der ersten Lesung vom 24.10.2016 im Rottstr5-Theater mit Maximilian Strestik, Lisa Balzer und Hans Dreher als Hör-CD im Bochumer Osburg & Nobel Verlag (ca. 35 Min, 8 EUR).


NRW_Das_machen_wirBilanzveranstaltung: Integration Geflüchteter in Arbeit und Ausbildung | 14. März 2017, Düsseldorf
Eine Veranstaltung im Rahmen der Landesaktion „NRW. Das machen WIR“ der G.I.B.-Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mit dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW.

D_Mohamad spricht3_klZum Thema „Integration durch kreative Initiativen“ wird das Zeitungsprojekt „Neu in Deutschland“ vorgestellt. Mit Rainer Schmeltzer, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. BOUI BOUI BILK, Suitbertusstr. 149, 40223 Düsseldorf

 


Lesung | 9. April 2017, Gelsenkirchen

Gelsenkirchen_LesungAnfang April präsentierte das „Neu in Deutschland“-Team im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zum Thema „Fluchterfahrungen“  eine Lesung.

Organisiert von der Gelsenkirchener Flüchtlingsinitiative AnGEkommen, die 2016 den Gelsenkirchener Ehrenamtspreis erhielt. In Zusammenarbeit mit dem Kulturraum „die Flora“, dem Consol Theater, dem Kommunalen Integrationszentrum Gelsenkirchen (KIGE) und LaLok libre.


 

NRW. Das machen WIR! Integration Geflüchteter in Arbeit und Ausbildung | 22. Februar 2017, Herne

MinisterzuAbdul

Eine Veranstaltung der Regionalagentur Mittleres Ruhrgebiet und der Landesaktion „NRW. Das machen WIR“ in Kooperation mit dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW. Mit Rainer Schmeltzer, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Zum Thema „Sprache als Schlüssel“ wurde das Zeitungsprojekt „Neu in Deutschland“ vorgestellt. NiD-Mitarbeiter Khaled Al Rifai berichtete von seinen Erfahrungen als Auszubildender am Knappschaftskrankenhaus. Flottmann-Hallen, Herne


Lesung Rottstr5-Theater & CD-Release | 5. Dezember 2016

drei_buehneAnfang Dezember 2016 lasen Ensemble-Mitglieder des Rottstr5-Theaters anrührende, verstörende und heitere Texte von geflüchteten Frauen und Männern in Bochum. Die Texte entstanden im Kontext der Zeitungsredaktion „Neu in Deutschland“. Vorgetragen wurden die Texte von Felix Lampert, Emel Aydogdu und Maximilian Strestik. Gefördert vom Kulturbüro der Stadt Bochum. Im Dezember erschien zudem ein Live-Mitschnitt der ersten Lesung vom 24.10.2016 im Rottstr5-Theater mit Maximilian Strestik, Lisa Balzer und Hans Dreher als Hör-CD im Bochumer Osburg & Nobel Verlag (ca. 35 Min, 8 EUR).


Medienprojekt Re:Speech | November 2016
ReSpeech_ReleaseEventAm 25. November feierte das Medienprojekt Re:Speech der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum eine Release Party – anlässlich der bundesweiten Printpublikation ihres Projektes. Die Zeitung erschien am gleichen Tag als Beilage in der taz.  Das „Neu in Deutschland“-Team war eingeladen, eine kurze Rede zu halten (>>Rede). Bahnhof Langendreer, Beginn 19 Uhr (>>Link)


„Mit-Menschen“- Eine Ausstellung | Oktober 2016

friedenskirche_azeddin_mohamad_kl
Azeddin Darmach (l.) und Mohamad Arbash aus der „Neu in Deutschland“-Redaktion

Die von Alfred Riebel initiierte Foto-, Text- und Skulpturen-Ausstellung „Mit-Menschen“ in der Friedenskirche Wattenscheid zeigt bis Ende Dezember fotografische Portraits geflüchteter Menschen und andere künstlerische Beiträge. Azeddin Darmach vom „Neu in Deutschland“-Team übersetzte für die Ausstellung ein Gedicht des deutschen Dichters Robert Gernhardt ins Arabische. Zur Vernissage lasen Khaled Al Rifai und Marwan Alfneesh eigene Texte vor.


Lesung Rottstr5-Theater | 24. Oktober 2016

lisa-balzer
Die Schauspielerin Lisa Balzer (Foto) las mit Maximilian Strestik und Hans Dreher Texte von geflüchteten Frauen und Männern im Rottstr5-Theater. Foto: Michael Stuka

Ende Oktober gestalteten Lisa Balzer, Maximilian Strestik und Hans Dreher aus dem Rottstr5-Theater-Ensemble eine Lesung aus den Texten geflüchteter Frauen und Männer, die seit Ende 2015 im Rahmen des Zeitungsprojektes „Neu in Deutschland“ geschrieben wurden. Gefördert vom Kulturbüro der Stadt Bochum.

Ein Live-Mitschnitt dieser ersten Lesung erscheint im Dezember als Hör-CD im Osburg & Nobel Verlag (ca. 35 Min, 8 EUR).


Sponsorenlauf | Juli 2016

omar_khaled_fragen4_klIm Juni organisierte die Flüchtlingshilfe Weitmar einen Sponsorenlauf. Das „Neu in Deutschland“-Team war mit einem Info-Stand vertreten – und interviewte mit einer Frage&Antwort-Aktion die Gäste.


Lesung & Diskussion | Mai 2016

ruhr-international_khaled-al-rifai_rundeBei Ruhr International im Mai 2016 an der Bochumer Jahrhunderthalle war das „Neu in Deutschland“-Team eingeladen zu einer Diskussionsrunde über Geflüchtete im Kulturbetrieb – organisiert durch das Kulturbüro der Stadt Bochum, dem Bahnhof Langendreer und der Zukunftsakademie NRW.
Mit einer Frage-&-Antwort-Aktion suchte das „Neu in Deutschland“-Team Kontakt zu Festivalbesuchern und präsentierte im Rahmen einer Lesung eigene Texte (mit freundlicher Unterstützung des WorldBeatClub Bochum).


Frank Goosen & „Neu in Deutschland“ | Mai 2016

20160519_222653

Im Mai 2016 präsentierte der Bochumer Autor Frank Goosen im Zeitmaul-Theater ein spezielles Bühnenprogramm für Geflüchtete und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit. Das Motto: Wer mitlacht, wenn Goosen erzählt, hat viel von Bochum und dem Ruhrgebiet verstanden – oder begreift beim Lachen, wie die Dinge hier laufen. – Das „Neu in Deutschland“-Team präsentierte eigene Texte auf der Bühne. Die „Refugee Superstars“ Amir Gaper und Ali Nabavinezhad von X-Vision Ruhr rappten. Das HUkultur-Team begeisterte mit grandiosem Catering. Gefördert vom Kulturbüro der Stadt Bochum.


Feier zur ersten Ausgabe „Neu in Deutschland“ | Februar 2016

Am Donnerstag, 18. Februar 2016, wird in Bochum die Sonderausgabe der Stadtteilzeitung "DreiViertel" mit dem Tilel "Neu in Deutschland" vorgestellt. Der FlŸchtling Azeddin Darmach begrŸ§t die GŠste mit einer Rede. Diese Zeitung ist ausschlie§lich von FlŸchtlingen unter Mithilfe von Dorte Huneke-Nollmann erstellt worden und thematisiert die persšnlichen Geschichten der FlŸchtlinge. Foto: Dietmar WŠsche / FUNKE Foto Services
Foto: Dietmar WŠäsche

Die erste Ausgabe der Zeitung „Neu in Deutschland“ wurde im Februar 2016 im Bar.Bistro.Stadtzimmer Neuland gefeiert. In seiner Begrüßungsrede sagte Azeddin Darmach (67): „Und ich bin besonders glücklich, dass wir – trotz unserer wenigen Deutschkenntnisse – den Mut hatten, dieses liebe Kind zur Welt zu bringen, unsere Zeitung! Gefördert vom Stadterneuerungsprogramm Soziale Stadt“ und dem Kulturbüro der Stadt Bochum. Mehr Infos (>>LINK)


Erste Redaktionssitzung | Dezember 2015

SAMSUNG CAMERA PICTURES
Erste Redaktionssitzung im Q1-Eins im Quartier.

Mit einem Redaktionsteam aus Syrien und dem Irak startete im Dezember 2015 das Zeitungsprojekt „Neu in Deutschland“ – als Sonderausgabe der Stadtteilzeitung „DreiViertel. Zeitung für das Bochumer Westend. Khaled Al Rifai gibt das Motto der Zeitung vor: „Ich will auf jeden Fall auf Deutsch schreiben. Die Leute sollen sehen, dass wir Deutsch können.“
In der Pilotphase wurde die Zeitung & Schreibwerkstatt finanziert durch das Stadterneuerungsprogramm „Soziale Stadt“ und das Kulturbüro der Stadt Bochum.


Initialzündung | Oktober 2015

20150923_110810
Azeddin Darmach (l.), Omar N. (2.v.l.) und Khaled Al Rifai (3.v.l. stehend) waren von Anfang an dabei.

Eine Reportage für die WAZ Bochum brachte die Herausgeberin Dorte Huneke-Nollmann im Herbst 2015 auf die Fährte: Geflüchtete Menschen sollen selbst Themen wählen, über die sie schreiben möchten, um sich den Menschen in Deutschland vorzustellen – und um mit Menschen, die schon länger in Deutschland leben, in einen Dialog auf Augenhöhe zu treten.
Den Anfang machten die „Aufsätze über die eigene Flucht“, erschienen am 23. Oktober 2015 in der WAZ Bochum (>>LINK)